Zimmerer-Innung Landsberg stellt Zukunft des Handwerks in den Fokus
Landsberg am Lech, 21. April 2026 – Die Mitgliederhauptversammlung der Zimmerer-Innung Landsberg am Lech stand ganz im Zeichen der Zukunftssicherung des Handwerks. Obermeister Stefan Fichtl wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Auch Florian Sanktjohanser erhielt als stellvertretender Obermeister das klare Vertrauen der Mitglieder.
Zentrale Themen waren die Fachkräftesicherung und die Stärkung der betrieblichen Ausbildung im Handwerk. Neben etablierten Formaten wie Ausbildungsmesse und „Tag der Ausbildung“ rückte insbesondere die sogenannte „Zwischenebene“ in den Fokus – also qualifizierte Fachkräfte wie Vorarbeiter und Poliere. Hier zeichnet sich ein zunehmender Engpass ab. „Nicht jeder muss direkt den Meister machen – praktische Erfahrung im Betrieb braucht mehr Wertschätzung“, so Obermeister Fichtl.
Auch der Einfluss von Künstlicher Intelligenz wurde diskutiert. Während organisatorische und planerische Aufgaben künftig stärker automatisiert werden könnten, bleibt die handwerkliche Ausführung das zentrale Element. Daraus ergibt sich ein klarer Auftrag: die Qualifikation der Ausführungsebene gezielt zu sichern und weiterzuentwickeln.
Neben inhaltlichen Schwerpunkten wurden auch formale Beschlüsse gefasst: Die Jahresrechnung 2025 sowie der Haushaltsplan 2027 wurden einstimmig genehmigt, die Vorstandschaft entlastet. Zudem wurden im Rahmen der Versammlung die Meisterhaft-Urkunden verliehen. Ein Fachvortrag zur Prozessoptimierung im Handwerk lieferte zusätzliche Impulse für die Weiterentwicklung der Betriebe.
Ein Fachvortrag zur Prozessoptimierung im Handwerk lieferte zusätzliche Impulse für die Weiterentwicklung der Betriebe.
Die Innung setzt damit ein klares Signal: Das Handwerk bleibt ein zentraler Wirtschaftsfaktor – mit starken Betrieben, qualifiziertem Nachwuchs und einem klaren Blick nach vorn.

v. l. Markus Wasserle, Vincent Pröbstl, Stefan Glogger, Martin Aumüller, Stefan Fichtl, Daniel Sedlmayr, Thomas Oberth, Peter Loy
