Azubibericht | Raiffeisenbank Lechrain eG

Ausbildung oder Duales Studium bei der Raiffeisenbank Lechrain eG –

Zwei Wege, viele Perspektiven

Praxisnah lernen, Verantwortung übernehmen und beste Zukunftschancen sichern – eine Ausbildung oder ein Duales Studium bei der Bank bietet jungen Menschen genau das. Doch wie sieht der Alltag wirklich aus? Zwei angehende Nachwuchskräfte berichten aus ihrer Perspektive.

Die Bankausbildung: Ein abwechslungsreicher Einstieg ins Berufsleben

„Schon am ersten Tag habe ich gemerkt: In der Bankausbildung geht es um viel mehr als Zahlen“, erzählt Magnus, Auszubildender zum Bankkaufmann. „Der direkte Kontakt mit Kundinnen und Kunden steht im Mittelpunkt.“

Während der Ausbildung durchlaufen die Azubis verschiedene Abteilungen – vom Servicebereich über die Kundenberatung bis hin zu internen Fachabteilungen wie die Kredit- bzw. Wertpapierabteilung. Dadurch gewinnen sie einen umfassenden Einblick in die Welt der Banken und entdecken ihre persönlichen Stärken.

Besonders wertvoll ist die Kombination aus Praxis in der Filiale und Theorie in der Berufsschule. „Das Gelernte kann ich oft direkt anwenden“, sagt Magnus. „Gleichzeitig übernehmen wir früh Verantwortung – natürlich immer mit Unterstützung des Teams.“

Auch soziale Kompetenzen spielen eine große Rolle: Kommunikation, Teamarbeit und ein professionelles Auftreten werden im Arbeitsalltag kontinuierlich geschult. Für viele Eltern ein wichtiger Punkt: Die Ausbildung ist strukturiert, begleitet und bietet sehr gute Übernahme- und Entwicklungschancen.

Duales Studium Banking & Finance: Theorie und Praxis auf Hochschulniveau

Wer neben der Arbeit auch ein Studium absolvieren möchte, entscheidet sich häufig für das Duale Studium Banking & Finance. Das Beste aus zwei Welten – Studium und Beruf.

Das Duale Studium verbindet praxisnahe Phasen in der Bank mit akademischen Studieninhalten an einer Hochschule. Themen wie Betriebswirtschaft, Finanzmanagement, Volkswirtschaft oder Controlling werden fundiert vermittelt und direkt im Arbeitsalltag vertieft.

„Der Wechsel zwischen Hochschule und Bank ist anspruchsvoll, aber genau das macht es spannend“, erklärt Katharina. „Man lernt, selbstständig zu arbeiten, Prioritäten zu setzen und Verantwortung zu übernehmen.“

Besonders attraktiv: Das Studium wird vergütet, die Studierenden sind von Anfang an im Unternehmen eingebunden und knüpfen früh wertvolle Kontakte. Viele Absolventinnen und Absolventen starten nach dem Abschluss direkt in verantwortungsvollen Positionen oder entwickeln sich gezielt weiter – etwa in Richtung Beratung, Führung oder Spezialfunktionen.

Ein Beruf mit Zukunft

Ob Ausbildung oder Duales Studium – beide Wege bieten hervorragende Perspektiven in einer modernen und vielseitigen Branche. Digitalisierung, Nachhaltigkeit und neue Finanzlösungen sorgen dafür, dass sich Banken stetig weiterentwickeln und spannende Aufgaben bieten.

„Ich finde es beruhigend zu wissen, dass mein Beruf sicher ist und mir viele Möglichkeiten offenstehen“, sagt Magnus. Und Katharina ergänzt: „Man wächst fachlich und persönlich – und das mit einem starken Partner an der Seite.“

Fazit:
Eine Bankausbildung oder ein Duales Studium Banking & Finance ist eine solide Entscheidung für junge Menschen, die Interesse an Wirtschaft, Menschen und Zukunftsthemen haben – und für Eltern, die Wert auf Qualität, Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten legen.

Bei Interesse oder weiteren Fragen zur Ausbildung bzw. Dualem Studium „Banking & Finance“ steht Ihnen unsere Ausbilderin Manuela Sießmeir gerne unter manuela.siessmeir@rb-lechrain.de oder 08206-960441 persönlich zur Verfügung.

Handwerkskammer informiert zur Betriebsnachfolge

Die Kreishandwerkerschaft unterstützte und begleitete eine Informationsveranstaltung der Handwerkskammer zum Thema Betriebsnachfolge. Im Mittelpunkt standen zentrale Fragen rund um die erfolgreiche Übergabe von Handwerksbetrieben – von der frühzeitigen Planung über rechtliche und betriebswirtschaftliche Aspekte bis hin zur praktischen Umsetzung.

Die Veranstaltung bot Unternehmerinnen und Unternehmern sowie potenziellen Nachfolgerinnen und Nachfolgern wertvolle Impulse und Gelegenheit zum Austausch. Als Kreishandwerkerschaft ist es uns ein wichtiges Anliegen, Betriebe bei diesem wichtigen Zukunftsthema zu unterstützen und die regionale Handwerksstruktur nachhaltig zu stärken.

Zimmerer-Innung Landsberg stellt Zukunft des Handwerks in den Fokus

Landsberg am Lech, 21. April 2026 – Die Mitgliederhauptversammlung der Zimmerer-Innung Landsberg am Lech stand ganz im Zeichen der Zukunftssicherung des Handwerks. Obermeister Stefan Fichtl wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Auch Florian Sanktjohanser erhielt als stellvertretender Obermeister das klare Vertrauen der Mitglieder.

Zentrale Themen waren die Fachkräftesicherung und die Stärkung der betrieblichen Ausbildung im Handwerk. Neben etablierten Formaten wie Ausbildungsmesse und „Tag der Ausbildung“ rückte insbesondere die sogenannte „Zwischenebene“ in den Fokus – also qualifizierte Fachkräfte wie Vorarbeiter und Poliere. Hier zeichnet sich ein zunehmender Engpass ab. „Nicht jeder muss direkt den Meister machen – praktische Erfahrung im Betrieb braucht mehr Wertschätzung“, so Obermeister Fichtl.

Auch der Einfluss von Künstlicher Intelligenz wurde diskutiert. Während organisatorische und planerische Aufgaben künftig stärker automatisiert werden könnten, bleibt die handwerkliche Ausführung das zentrale Element. Daraus ergibt sich ein klarer Auftrag: die Qualifikation der Ausführungsebene gezielt zu sichern und weiterzuentwickeln.

Neben inhaltlichen Schwerpunkten wurden auch formale Beschlüsse gefasst: Die Jahresrechnung 2025 sowie der Haushaltsplan 2027 wurden einstimmig genehmigt, die Vorstandschaft entlastet. Zudem wurden im Rahmen der Versammlung die Meisterhaft-Urkunden verliehen. Ein Fachvortrag zur Prozessoptimierung im Handwerk lieferte zusätzliche Impulse für die Weiterentwicklung der Betriebe.

Ein Fachvortrag zur Prozessoptimierung im Handwerk lieferte zusätzliche Impulse für die Weiterentwicklung der Betriebe.

Die Innung setzt damit ein klares Signal: Das Handwerk bleibt ein zentraler Wirtschaftsfaktor – mit starken Betrieben, qualifiziertem Nachwuchs und einem klaren Blick nach vorn.

v. l. Markus Wasserle, Vincent Pröbstl, Stefan Glogger, Martin Aumüller, Stefan Fichtl, Daniel Sedlmayr, Thomas Oberth, Peter Loy