Azubibericht | Psychosomatische Klinik Kloster Dießen

Ich heiße Julia Raimann und bin Auszubildende in der Hauswirtschaft in der psychosomatischen Klinik Kloster Dießen im dritten Lehrjahr. Meine Ausbilderin und Hauswirtschaftsleitung ist Petra Schäferle (Meisterin) und ihre Stellvertretung ist Nadine Strauß (Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement), es gibt zudem aktuell auch zwei weitere Mitarbeiterinnen in der Hauswirtschaft.

Besonders gefällt mir die Teamarbeit. Die Ausbildung vermittelt viele praktische Alltagskompetenzen und ein breites Wissen. Hauswirtschaft vereint zahlreiche Bereiche wie Kochen, Service, Floristik, Wäsche- und Pflanzenpflege sowie Reinigung.

Zu meinen Aufgaben gehören Ordnung halten, Patientenzimmer vorbereiten, auf Wünsche eingehen, Extras bereitstellen, Wäsche verräumen, kleinere Reinigungsarbeiten, Speisenzubereitung, Service und Dekoration. So tragen wir zum Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten bei.

Das familiäre Miteinander, die Unterstützung im Team, Freiräume für eigene Ideen und ein respektvolles Klima machen die Ausbildung besonders angenehm. Geregelte Urlaubszeiten bieten Planungssicherheit, und durch Austausch lernt man täglich dazu.

Ich schätze die Verbindung von Theorie und Praxis sehr. Leider ist die duale Ausbildung wenig bekannt, obwohl sie viele Vorteile bietet: mehr Praxis, direkte Anwendung und Einblick in die Arbeitswelt sowie eine Vergütung. Man wird  hier optimal auf die Abschlussprüfung und den Beruf vorbereitet.

Zusammenfassend ist die Ausbildung für mich eine bereichernde, vielseitige und wunderschöne Erfahrung.

Metzger-Innung Landsberg setzt auf Nachwuchs und Sichtbarkeit

Bei der Mitgliederhauptversammlung der Metzger-Innung Landsberg am Lech im Exerzitienhaus Kloster St. Ottilien hat Obermeister Michael Moser eine positive Bilanz gezogen. Die finanzielle Lage der Innung sei stabil, die Zusammenarbeit im Landkreis funktioniere gut.

Großes Thema bleibt die Nachwuchsgewinnung. Derzeit werden acht angehende Metzger sowie sieben Fachverkäuferinnen ausgebildet. Besonders Projekte an Schulen zeigen Wirkung: So konnte etwa durch ein Bratwurst-Projekt an der Mittelschule Fuchstal ein Auszubildender gewonnen werden. Gleichzeitig wurde deutlich, dass das Handwerk bei Ausbildungsangeboten und Messen noch stärker präsent sein sollte.

Kreishandwerksmeister Markus Wasserle verwies auf eine insgesamt gute Position der Kreishandwerkerschaft Landsberg im bayernweiten Vergleich. Veranstaltungen wie die Ausbildungsmesse, die Freisprechungsfeiern oder der geplante „Tag der offenen Betriebe“ sollen die Sichtbarkeit des Handwerks weiter erhöhen.

Über aktuelle Herausforderungen im Metzgerhandwerk informierte Lars Bubnick vom Landesverband. Dabei ging es unter anderem um strengere Kontrollen bei Betriebsprüfungen, steigende Anforderungen an Dokumentation sowie politische Rahmenbedingungen.

Die Jahresrechnung 2025 und der Haushalt für die kommenden Jahre wurden einstimmig verabschiedet, ebenso die Entlastung der Vorstandschaft.

Für die Zukunft plant die Innung verstärkte gemeinsame Marketingaktionen, um das Metzgerhandwerk in der Region sichtbarer zu machen.

v. l.n.r. Michael Gschwill, Georg Lechle, Martin Neugebauer, Markus Wasserle, Gerd Neugebauer, Michael Moser, Ronny Spindler, Lars Bubnick, Martin Maisterl, Josef Gayer, Hans Kuhn