50-jähriges Firmenjubiläum – Firma Neß, Haustechnik

Die Kreishandwerkerschaft gratuliert zu diesem Jubiläum und wünscht der Firma Neß weiterhin viel Erfolg. Seit einem halben Jahrhundert steht die Firma Neß Haustechnik für herausragende Leistungen und höchste Qualität in allem, was sie tut. Kunden in Eching und weit darüber hinaus vertrauen dem Unternehmen. Dieses Vertrauen wurde über die Jahre aufgebaut und ist ein Beweis für ihr Engagement und höchste Standards.

Danke, dass wir an dieser besonderen Veranstaltung teilnehmen durften und wir sind gespannt auf die kommenden nächsten 50 Jahre voller Erfolg und Wachstum. Wir sind sicher, dass die Firma Neß Haustechnik weiterhin Maßstäbe setzen wird, wenn es um Innovation, Qualität und Service im Bereich der Haustechnik geht.

Möge dieses Jubiläum der Beginn eines neuen Kapitels voller spannender Herausforderungen und Chancen sein.

Firma Ditsch – Feierliche Eröffnung der neuen Werkstatt

Als Ehrengast bei der feierlichen Eröffnung der neuen Werkstatt der Firma Ditsch hielt Markus eine herzliche Laudatio, in der er die bedeutende Rolle des Unternehmens im Handwerk hervorhob. Zusätzlich überreichte er stolz eine Chronik der Kreishandwerkerschaft, um die langjährige Partnerschaft zu feiern.

Die Bilder zeigen die fröhliche Atmosphäre und die enge Verbundenheit zwischen den Handwerksbetrieben in unserem Kreis und sind Zeugnis unseres engen Netzwerks und der bedeutsamen Momente, die wir miteinander teilen.

Die Bauinnung hatte zusätzlich noch ein Fassbier gespendet, das gemeinsam mit den Gästen feierlich angezapft wurde.

Gruppenfoto:
Von links: Josef Ditsch, Elisabeth Ziegler, Markus und Bianca Wasserle, Magdalena und Franz Ditsch

Einen gescheiten Weg eingeschlagen

Kreishandwerkerschaft Landsberg sprach 56 Gesellinnen und Gesellen frei.

Der Landsberger Kreishandwerksmeister Markus Wasserle konnte in diesem Sommer 56 Frauen und Männer freisprechen. Fast bis auf den letzten Platz war die Aula der Mittelschule am Lech zu der großen Feier gefüllt. Denn zu dieser wichtigen Auszeichnung kommen traditionell Familienangehörige und enge Freunde. Nach Jahren des Lernens und dem Stress der Prüfungen war es für die jungen Handwerker ein Tag der großen Erleichterung, der Freude. Markus Wasserle indes freute sich über diesen starken Nachwuchs, sagte es auf gut bayerisch. „Auf jeden Fall habt ihr einen gscheiten Weg eingeschlagen und seid ihn konsequent, also gscheit, gegangen. Vielleicht habt ihr euch auch mal regelrecht durchgebissen, wenn es gscheit anstrengend war.“

Marion Rüller, Leiterin der Beruflichen Schulen Landsberg, verwies auf die nötige Fachtheorie und allgemeinbildende Fächer, die den Azubis in der Berufsschule gelehrt wurden. Dass die Gesellprüfung nur ein Schritt auf dem langen Karriereweg ist, rief der Kreishandwerksmeister in Erinnerung: „Ihr seid heute an dem Punkt in eurem Leben angekommen, an dem ihr entscheiden müsst, wie es nach eurer gscheiten Ausbildung jetzt genauso gscheit weitergeht.“

Die Frage sei jetzt, ob man als Geselle weiterarbeite oder direkt auf die Meisterschule gehe. Manch einer plane vielleicht auch, mit „Work & Travel“ um die Welt zu reisen oder klassisch auf die Walz zu gehen. Den jungen Gesellen steht die Welt offen. Aber vor allem in ihrer Heimat werden sie gebraucht. Dietmar Eisenschmid, Geschäftsführer der Handwerkskammer, betonte: „Sie sind gefragt wie nie.“ Er verwies darauf, dass jährlich in Deutschland 1,5 Millionen Menschen in Rente gehen, aber nur 800.000 Beschäftigte neu starten. „Das bedeutet viel Arbeit, aber vor allem hervorragende Karrierechancen im Handwerk.“ Gerade jetzt könnten Handwerker die Weichen für die Zukunft selbst stellen. Wasserle fügte hinzu: „Handwerker sind Macher im Sinne von „Glücklich-Macher“, weil sie für ihre Kunden oft sogar das Unmögliche möglich machen. Ein Handwerker ist also ein Stück Mensch gewordene Lebensqualität.“ Das sei der wichtigste Grund, warum ein Leben als Handwerker erfüllend und damit erstrebenswert ist. Der Kreishandwerksmeister rief den Gesellen zu: „Das Leben bietet viele Chancen – nutzt sie jetzt!“.

Bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Landsberg wurden auch die Staatspreisträger ausgezeichnet – u. a. von Roland Böck von der Sparkasse Landsberg-Dießen (links), Kreishandwerksmeister Markus Wasserle (2.v. li.), Martin Egger, VR-Bank Landsberg-Ammersee (3. v. li.), Landrat Thomas Eichinger (2. v. re.) sowie BSL-Schulleiterin Marion Rüller (rechts).

Bild: Markus Kroha

MUT-IG | Mädchen und Technik | Auftaktveranstaltung

Die Auftakt-Veranstaltung von dem Projekt „Mut-ig: Mädchen und Technik“ der „Frank Hirschvogel Stiftung“ findet am 21.09.2023 im Restaurant Edelweiss in Kaufering statt. Wir freuen uns, am spannenden Projekt mit unseren Innungen teilnehmen zu können. Es werden 16 Stipendien für talentierte Mädchen vergeben und Frau Luisa Bredschneijder wird in einer kurzen Präsentation die KHS Landsberg und „mutige“ Mädchen in Handwerksberufen vorstellen. Mehr Informationen unter: www.frankhirschvogelstiftung.de

Stolze Auszeichnung: Bester Maurer als Innungssieger 2023

Wir gratulieren Herrn Lukas Brinkman zu dieser herausragenden Auszeichnung recht herzlich und wünschen viel Freude mit der personalisierten Wasserwaage!

Exzellenz im Handwerk und Meisterleistung auf höchstem Niveau.

Freisprechungsfeier 2023 in der Mittelschule Landsberg – Bildergalerie

Schreinerinnung LL – 3. Platz beim Thalhofer Wettbewerb „Mutig mit Medien“

Die Schreinerinnung Landsberg am Lech hat am diesjährigen Thalhofer-Wettbewerb 2023 (Innovationspreis des bayerischen Schreinerhandwerks) teilgenommen und den 3. Platz belegt! Die feierliche Übergabe fand im Zukunftsforum in Fürstenfeldbruck statt.

Stolz hält Dietmar Kreitner (Obermeister Schreiner-Innung Landsberg) die Auszeichnung in den Händen, welche mit 1000 Euro dotiert ist. Dieses Geld wird für die Ausbildungsordner für die Azubis verwendet (darin sollen die Azubis alle wichtigen und prüfungsrelevanten Unterlagen während der Ausbildungszeit ablegen (wie z.B. Ausbildungsvertrag, überbetriebliche Bescheinigungen, Gesellenstückzeichnung usw.). Dieser Ordner wird zum 2. Lehrjahr von der Innung ausgegeben.

Das Motto des Thalhofer-Wettbewerbes lautete: „Mutig mit Medien“. Und wie mutig die Innung inzwischen mit den Medien umgeht, veranschaulichte ein mehrseitiges, buntes Bewerbungs-Schreiben in einer quadratischen Mappe.

Die Schreinerinnung freute sich sehr, dass sie überhaupt an diesem Wettbewerb teilnehmen konnte, da es eine gute Möglichkeit ist, ihr Können zu präsentieren und zu zeigen, dass auch sie „MIT DER ZEIT“ gehen. Denn Innungen haben oft „nur“ traditionelle Kommunikationswege wie Newsletter, Flyer und Veranstaltungen, die für ihre Mitglieder zwar gut funktionieren und möglicherweise als auch ausreichend angesehen werden, aber es ist inzwischen unumgänglich, dass auch Social Media ein wichtiger Kanal für die Kommunikation ist.

Wir gratulieren auf jeden Fall recht herzlich zu diesem Preis und freuen uns, dass das Geld den Azubis zugutekommt.

Gemeinsam durch die Ausbildung

Der August könn­te im übertragenen Sinne als Zeit zwischen den Ausbildungsjahren bezeichnet werden – das Laufende findet mit der Freisprechung sein Ende, das Neue beginnt im September. Um die Qualität in der Aus­bildung hochzuhalten, trafen sich Laura Beck von der Handwerkskammer für Mün­chen und Oberbayern und Kreishandwerksmeister Mar­kus Wasserle, um die Berufli­chen Schulen in Landsberg zu besuchen. Thomas Kindl, dort unter anderem zuständig für die Abteilung Holz, begrüßte den Austausch sehr. „In einer Zeit, in der der Druck auf die Betriebe im­mer größer wird, ist es umso wichtiger, die Ausbildungsinhalte in einem betrieblichen Ausbildungsplan festzuhal­ten“, betonte Laura Beck. Sie berät Erstausbilder, wie dies gelingen kann. Im Landkreis Landsberg bildeten im ver­gangenen Jahr zwölf Betriebe erstmals aus, heuer sind es bisher neun. Bei jedem dieser Betriebe, vom Zahntechniker über Schreiner und Maurer bis zum Goldschmid und Schuh­macher, wird Beck vorstellig und unterstützt sowohl Betrieb als auch Auszubildende. Aber auch langjährig ausbildende Betriebe berät und unterstützt die Kammer durch ihre Ausbil­dungsberaterin. Ein respektvoller Umgang mit den Auszubildenden in Schule und Betrieb ist Thomas Kindl dabei besonders wichtig. Dieser Spirit, der an der Berufs­schule gelebt werde, motivie­re die Jugendlichen im Berufs­grundschuljahr Holz (BGJ) in besonders hohem Maße und sporne sie in.

Am Ende des Schuljahres präsentieren die Schüler Stücke wie Schachbret­ter oder diverse Gebrauchsge­genstände aus Holz als handfeste Ergebnisse. Noch wichtiger sei der Zusammenhalt in der Klasse. Das BGJ ziehe Schü­ler aus allen Schularten an, darunter auch rund 30 Prozent. Gymnasiasten. ,,Alle Schüler profitieren menschlich von dem gelebten Miteinander“, erklärte Kindl.

„Die duale Ausbildung in Deutschland ist ein Erfolgs­modell, um das uns die ganze Welt beneidet“, konstatierte Kreishandwerksmeister Mar­kus Wasserle“ – Wir müssen im Gleichschritt von Betrieb und Schule für die jungen Men­schen da sein und sie auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben begleiten.“


Die Verbundausbildung et­wa sei ein Modell, das sich be­sonders für Betriebe mit hoher Spezialisierung anbiete. Dabei bilden zwei Betriebe gemeinsam einen Auszubildenden aus. Wenn dabei ein Betrieb auf die Produktion von Küchen spezialisiert ist und der ande­re Wintergärten oder Fenster baut und montiert, kann die Verbundausbildung ein Vorteil für alle Beteiligten sein um alle Inhalte vermitteln zu können. Aktuell sind noch viele Lehr­stellen unbesetzt. und auch für Jugendliche, die sich erst jetzt für einen Ausbildungsplatz interessieren, ist ein Start im September noch möglich. Kreishandwerkerschaft und Berufsschule können bei der Vermittlung behilflich sein. Infos zu offenen Lehrstellen gibt es auf www.khs-landsberg.de oder unter Telefon 08191/59020.

Kreisbote, 25.07.2023

Foto: Experten-Trio am Schachbett: BSL-Lehrer Thomas Kind!, HWK Ausbildungsberterin Laura Beck und Kreishandwerksmeister Markus Wasserle. FKN

Theatertour zu Gast in Landsberg