Traditioneller Sommerempfang 2023 – HWK München und Oberbayern
Gutes Wetter, viele Gäste, beste Stimmung und ein angeregter Austausch: Beim traditionellen Sommerempfang gaben sich hochrangige bayerische Politiker sowie Vertreter aus Politik, Verwaltung und der Religionsgemeinschaft die Ehre.
Foto v.l.n.r.: Norbert Kees, Wilhelm Boneberger, Luisa Bredschneijder, Markus Wasserle, Ludwig Gansneder, Dietmar Kreitner, Reinhard Schuster und Leopold Göring.
Herzlichen Glückwunsch! 60 Jahre Betriebsjubiläum Bäckerei Pfatischer
Als Zeichen der Anerkennung überreichte Markus Wasserle (Kreishandwerksmeister) einen Blumenstrauß als Symbol für Wachstum, welches die Bäckerei Pfatischer (Unterdiessen) in den letzten 60 Jahren verkörpert hat.
Das Unternehmen lud alle Interessierten zur Führung durch die Backstube ein und alle Gäste durften sich am Brezen schlingen versuchen. Dabei kam wieder einmal mehr heraus, wie schwierig die Handwerkskunst für Ungelernte ist.
Die Kreishandwerkerschaft beglückwünscht Werner, Birgit und Fernando Pfatischer zum Betriebsjubiläum und wünscht weiterhin viel Erfolg und alles Gute!
Markus Wasserle, Kreishandwerksmeister, freut sich über eine neue stellvertretende Vorsitzende, Luisa Bredschneijder
Gleichzeitig verabschiedete er Wolfgang Zeit (rechts), der sich nicht mehr zur Verfügung stellte. Die Kreishandwerkerschaft bemüht sich insbesondere darum, Mädchen für handwerkliche Berufe zu begeistern und beteiligt sich am Projekt „MUTIG“ der Franz-Hirschvogel-Stiftung.
Lesen Sie hier den ganzen Artikel, Landsberg_extra_Seite_2, Land und Leute
Foto: Christian Rudnik
Handwerker auf der Walz
Wenn Handwerker auf die Walz gehen, müssen sie einige wichtige traditionelle Aspekte beachten. Diese Tradition gibt es schon seit über 900 Jahren. Die Handwerker holten sich bei uns einen Stempel für Ihr Wanderbüchlein und eine kleine Spende für die Reisekasse. Wir wünschen Ihnen eine schöne Reise und alles Gute für die Zukunft!

Foto: drei Zimmerer und ein Schreiner | Beitragsbild mit Frau Iris Pischel, Buchhaltung KHS LL.

Weitere Informationen über die Walz können Sie gerne hier nachlesen.
Zusammenarbeit und Austausch im Fokus
Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Kreishandwerkerschaft Landsberg am Lech war nicht nur ein wichtiger Termin für die Handwerksbetriebe der Region, sondern auch eine Gelegenheit, hochkarätige Gäste aus Politik und Wirtschaft willkommen zu heißen.
Gemeinsam wurde über die Zukunft des Handwerks diskutiert und wertvolle Kontakte geknüpft.
Foto: v.l.n.r.:
Stefan Jörg, Vorstandsvorsitzender VR-Bank Landsberg-Ammersee eG
Thomas Salzberger, Bürgermeister Kaufering
Luisa Bredschneijder, stv. Kreishandwerksmeisterin
Markus Wasserle, Kreishandwerksmeister
Hans Friedl, MdL
Dietmar Eisenschmid, Geschäftsführer HWK für München und Oberbayern
Mitgliederhauptversammlung 2023
Am 22. Mai 2023 fand die Jahreshauptversammlung der Kreishandwerkerschaft Landsberg am Lech statt, bei der sowohl wichtige Entscheidungen getroffen als auch Neuwahlen durchgeführt wurden. Die Versammlung wurde von einer positiven und aufgeschlossenen Atmosphäre geprägt, die die zukünftige Entwicklung des Handwerks in der Region unterstützt.
Höhepunkt der Veranstaltung war zweifellos die Bestätigung des bisherigen Kreishandwerksmeisters Markus Wasserle. Herr Wasserle wurde von den Mitgliedern einstimmig wiedergewählt und wird somit auch weiterhin die Interessen der Handwerksbetriebe im Kreis Landsberg am Lech vertreten. Seine langjährige Erfahrung und sein engagierter Einsatz für das Handwerk machen ihn zu einem geschätzten Ansprechpartner und Garanten für eine erfolgreiche Zukunft der Branche.
Ein weiterer Grund zur Freude war die Wahl von Frau Luisa Bredschneijder zur stellvertretenden Kreishandwerksmeisterin. Frau Bredschneijder ist eine erfahrene Handwerkerin und wurde als Obermeisterin ihrer Innung wiedergewählt. Als Stellvertreterin des Kreishandwerksmeisters wird Frau Bredschneijder eine wichtige Rolle in der Vertretung der Interessen der Handwerksbetriebe spielen und zur weiteren Stärkung der Kreishandwerkerschaft beitragen.
Die Jahreshauptversammlung war ein großer Erfolg und hat gezeigt, dass die Kreishandwerkerschaft Landsberg am Lech auf einem guten Weg ist, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.
Foto: v.l.n.r.:
Obermeister Metall-Innung Johann Pittrich
Obermeister Friseur-Innung Melanie Frei
Stv. Kreishandwerksmeisterin & Obermeisterin Schuhmacher-Innung Luisa Bredschneijder
Obermeister SHK-Innung Martin Neß
Kreishandwerksmeister Markus Wasserle
Obermeister Bauinnung Norbert Kees
Obermeister Schreiner-Innung Dietmar Kreitner
Obermeister Zimmerer- und Holzbau-Innung Stefan Fichtl
Obermeister Metzger-Innung Michael Moser
Kleine Hände, große Zukunft
Der Kita-Wettbewerb des Handwerks setzt genau hier an: “Kleine Hände, große Zukkunft”.
Zum 10. Mal ermöglichten Handwerksbetriebe Kindern zwischen 3 bis 6 Jahren einen Einblick in die vielfältigen Berufe aus der faszinierenden Welt des Handwerks. Ihre Eindrücke und Erfahrungen verarbeiteten die kleinen Handwerker auf kreativen Wettbewerbspostern:

Glückliche Kunden sind unser Antrieb
Traditioneller Empfang der Kreishandwerkerschaft Landsberg am Lech
Nach langer Coronapause konnte der traditionelle Handwerker-Empfang in Landsberg am Lech wieder in gewohnter Art und Weise über die Bühne gehen. Traditionell zieht dieser Empfang das Ehren- und Hauptamt im Handwerk an, aber auch die Politik. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Michael Kießling und Landrat Thomas Eichinger thematisierten in ihren Reden die Probleme des Wohnungsbaus. Kießling mahnte den Abbau bürokratischer Hürden bei den Baugenehmigungen an. Landsbergs Kreishandwerksmeister Markus Wasserle forderte gar eine „Bau-Turbo-Task-Force“. Er machte zugleich deutlich, wo die Probleme des Handwerks liegen: hohe und willkürliche Preisfestlegungen der Industrie-Zulieferer und Lieferengpässe. „Das erschwert unsere Kalkulationen und verunsichert die Verbraucher“, erläuterte Wasserle und fügte hinzu: „Nicht selten stornieren die Verbraucher deshalb ihre Aufträge bei größeren Investitionen wieder.« Bau-Turbo-Task-Force Kammerpräsident Franz Xaver Peteranderl sieht auch leicht positive Signale und betonte in seiner Rede: „Die Energiepreise sind von ihren Höchstpreisen wieder deutlich entfernt, so dass der immense Preisdruck der letzten Monate insgesamt etwas nachlässt.“ Beim Blick in die Zukunft unterstrich Peteranderl. „Neben den kurzfristigen Maßnahmen zur Krisenbekämpfung dürfen wir eine langfristig angelegte wirtschaftspolitische Strategie nicht aus den Augen verlieren.“ Erforderlich sei beispielsweise die Entwicklung eines dauerhaft tragfähigen Energiekonzepts ohne technologische Scheuklappen, das die Versorgungssicherheit gewährleistet. Der Kammerpräsident brachte es so auf den Punkt: „Es muss das wirtschaftspolitisch Notwendige getan werden, nicht nur das klimapolitisch Wünschenswerte.“
Lösungen für Probleme finden Kreishandwerksmeister Wasserle formulierte selbstbewusst: „Die Politik kann sich dabei ein Beispiel an innovativen Handwerkern nehmen. Wir stellen uns den Herausforderungen und das nicht erst seit ein paar Jahren, sondern oft seit Jahrhunderten. Wir mussten uns schon immer anpassen. Wir mussten Lösungen für Probleme finden, die uns die Umstände beschert haben und bis heute bescheren.“ Dabei unterstrich er, was für Handwerker oberste Priorität hat, nämlich die Zufriedenheit der Verbraucher. „Wer im Friseurhandwerk, als Metzger, Bäcker oder Raumausstatter tätig ist, der weiß, dass das Handwerk oft kurzfristigen Moden folgen muss. Wir mögen über diese Moden manchmal den Kopf schütteln. Möglich machen wir sie trotzdem. Denn glückliche Kunden sind unser Antrieb.“
DHZ Deutsche Handwerks Zeitung, Ausgabe 6, 24. März 2023 www.hwk-muenchen.de