1. Unternehmertag Landkreis Landsberg am Lech: „Jetzt erst recht!“

Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, findet von 8:30 bis 14:15 Uhr im Filmpalast Kaufering der erste Unternehmertag für den Landkreis Landsberg am Lech statt.

Unter dem Motto „Jetzt erst recht!“ kommen Unternehmerinnen und Unternehmer aus Stadt und Landkreis zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen, konkrete Lösungsansätze und neue Perspektiven auszutauschen. Der Anspruch der Veranstaltung: 10 % Problem, 90 % Lösung. Neben Fachvorträgen und einer Keynote bietet der Unternehmertag vor allem Raum für persönlichen Austausch, Networking und Gespräche mit regionalen Unternehmen und Institutionen.

Auf dem Programm stehen unter anderem Themen wie Künstliche Intelligenz im Mittelstand, Unternehmenssanierung und Insolvenz in Eigenverwaltung, Förderdarlehen und Zuschüsse, Unternehmensbewertung sowie Mitarbeiterkapitalbeteiligung.

Ein Höhepunkt ist die Keynote von Michael Ströll, Geschäftsführer des FC Augsburg, zum Thema „Veränderung als Chance – Die ambitionierte Weiterentwicklung des FCA“.

Auch die Wasserle GmbH ist aktiv im Programm vertreten: Markus Wasserle spricht ab 12:45 Uhr über „Mitarbeiterkapitalbeteiligung als Baustein zur Mitarbeiterbindung“.

Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2026
Zeit: 8:30–14:15 Uhr
Ort: Filmpalast Kaufering, Viktor-Frankl-Straße 7, 86916 Kaufering

Weitere Informationen und die Anmeldung sind über den QR-Code bzw. die im Flyer angegebenen Veranstalterinformationen verfügbar.

Flyer Unternehmertag (A4)_web

Ausbildungsmesse 2026

Rund 4.500 Besucher bei der Ausbildungsmesse in Kaufering

129 Aussteller präsentieren Ausbildungs- und Karrierechancen – knapp 2.500 Schülerinnen und Schüler besuchen die Messe am Freitagvormittag

Kaufering. Zwei Tage lang stand das Sportzentrum Kaufering ganz im Zeichen von Ausbildung, Berufsorientierung und dem direkten Austausch zwischen jungen Menschen und Unternehmen aus der Region. Am Donnerstag, 24. September, und Freitag, 25. September 2026, fand die Ausbildungsmesse Landsberg am Lech statt. Rund 4.500 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich bei insgesamt 129 Ausstellern über Ausbildungsberufe, duale Studiengänge und weitere berufliche Perspektiven zu informieren.

Besonders stark besucht war erneut der Freitagvormittag: Knapp 2.500 Schülerinnen und Schüler kamen mit ihren Schulen nach Kaufering. Die Schülerinnen und Schüler reisten dabei nicht nur aus dem Landkreis Landsberg am Lech, sondern auch aus den Landkreisen Starnberg, Ostallgäu und Augsburg an. Damit unterstrich die Messe erneut ihren überregionalen Charakter. Bereits am Donnerstagabend war die Messe für die Öffentlichkeit geöffnet und bot insbesondere Jugendlichen gemeinsam mit ihren Eltern die Möglichkeit, mit Ausbildungsbetrieben persönlich ins Gespräch zu kommen. Das bewährte Konzept mit einem öffentlichen Messeabend und einem eigenen Vormittag für die Schulen wurde damit auch 2026 fortgeführt.

Vertreten waren Unternehmen, Handwerksbetriebe, Behörden, soziale Einrichtungen, Hochschulen und weitere Institutionen. Damit konnten sich die Besucher an einem Ort einen breiten Überblick über die unterschiedlichen Ausbildungs- und Karrierewege in der Region verschaffen.

Hauptsponsor der diesjährigen Ausbildungsmesse war DELO Industrie Klebstoffe, weitere Sponsoren waren Hilti und GROB. Die verschiedenen Messebereiche waren entsprechend unter anderem in DELO-Halle, Hilti-Halle und GROB-Zelt gegliedert.

Generation Z im Mittelpunkt

Ein Schwerpunkt der Ausbildungsmesse 2026 lag auf der Frage, wie Unternehmen junge Menschen heute erreichen, für eine Ausbildung gewinnen und langfristig begleiten können.

Schirmherr der diesjährigen Messe war Dr. Philipp Hubert, Psychologe und Co-Autor des Fachbuchs Generation Z – Personalmanagement und Führung. Er beschäftigt sich unter anderem mit Personalmanagement, Führung und den Anforderungen jüngerer Generationen im Arbeitsleben.

Bereits im Vorfeld der Messe bot Hubert für die teilnehmenden Aussteller den Workshop „Junge Menschen: Gewinnen. Verstehen. Führen.“ an. Dabei ging es insbesondere darum, Erwartungen junger Menschen besser einzuordnen und die Kommunikation, das Recruiting sowie die Führung von Nachwuchskräften weiterzuentwickeln.

 

Digitale Unterstützung mit der ReCrewt-App

Auch 2026 wurde wieder die ReCrewt-App als digitale Ergänzung zur Messe eingesetzt. Besucher konnten sich damit bereits im Vorfeld und während der Veranstaltung orientieren und gezielt mit den Angeboten und Ausstellern der Messe beschäftigen. Die App war Bestandteil des offiziellen Informationsangebots der Ausbildungsmesse.

Trotz der digitalen Unterstützung blieb der persönliche Kontakt der zentrale Gedanke der Veranstaltung: Jugendliche konnten direkt mit Auszubildenden, Personalverantwortlichen und Unternehmern sprechen, Fragen stellen und einen ersten persönlichen Eindruck von potenziellen Arbeitgebern gewinnen.

Mit rund 4.500 Besucherinnen und Besuchern, 129 Ausstellern und knapp 2.500 Schülerinnen und Schülern am Freitagvormittag zeigte die Ausbildungsmesse 2026 erneut die große Bedeutung der Berufsorientierung und des persönlichen Austauschs zwischen jungen Menschen und Arbeitgebern – weit über den Landkreis Landsberg am Lech hinaus.

 

Freisprechungsfeier: Starker Nachwuchs für das Handwerk im Landkreis Landsberg

Landsberg am Lech – Bei der traditionellen Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Landsberg wurden die jungen Handwerkerinnen und Handwerker für ihre erfolgreich abgeschlossene Ausbildung geehrt und offiziell in den Gesellenstand aufgenommen.

Gemeinsam mit Familien, Ausbildungsbetrieben sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Handwerk, Politik und Bildung wurde dieser besondere Meilenstein gefeiert.

Die Freisprechung zeigt einmal mehr, welche Perspektiven eine handwerkliche Ausbildung bietet. Gut ausgebildete Fachkräfte werden in vielen Gewerken dringend gebraucht und haben beste Chancen für ihre berufliche Zukunft – vom Gesellen über den Meister bis hin zur Selbstständigkeit.

Die Kreishandwerkerschaft Landsberg dankt allen Ausbildungsbetrieben und Beteiligten für ihr Engagement und gratuliert den neuen Gesellinnen und Gesellen herzlich zur bestandenen Prüfung.

Wir wünschen unserem Handwerksnachwuchs viel Erfolg und Freude auf dem weiteren beruflichen Weg.

 

Made in LL 2027: Landkreis öffnet seine Türen

Vom 11. bis 13. März 2027 lädt das neue Veranstaltungsformat „Made in LL“ zu einem Blick hinter die Kulissen des Landkreises Landsberg am Lech ein. Unternehmen, Handwerksbetriebe, Institutionen, Vereine und kulturelle Einrichtungen präsentieren ihre Arbeit mit Führungen, Workshops und weiteren exklusiven Angeboten.

Ziel ist es, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Vielfalt der Region, attraktive Berufsmöglichkeiten sowie lokale „Hidden Champions“ sichtbar zu machen. Interessierte Akteure können sich noch bis zum 15. Oktober 2026 für eine Teilnahme anmelden unter MADE IN LL – Landsberg – Ammersee – Lech.

Das neue Format „Made in LL“ wird von regionalen Firmen, Kommunen sowie dem
Landratsamt Landsberg, der Kreishandwerkerschaft Landsberg und dem Lands
berger Tagblatt unterstützt. Foto: Mona Müller

Handwerkskammer informiert zur Betriebsnachfolge

Die Kreishandwerkerschaft unterstützte und begleitete eine Informationsveranstaltung der Handwerkskammer zum Thema Betriebsnachfolge. Im Mittelpunkt standen zentrale Fragen rund um die erfolgreiche Übergabe von Handwerksbetrieben – von der frühzeitigen Planung über rechtliche und betriebswirtschaftliche Aspekte bis hin zur praktischen Umsetzung.

Die Veranstaltung bot Unternehmerinnen und Unternehmern sowie potenziellen Nachfolgerinnen und Nachfolgern wertvolle Impulse und Gelegenheit zum Austausch. Als Kreishandwerkerschaft ist es uns ein wichtiges Anliegen, Betriebe bei diesem wichtigen Zukunftsthema zu unterstützen und die regionale Handwerksstruktur nachhaltig zu stärken.

Zimmerer-Innung Landsberg stellt Zukunft des Handwerks in den Fokus

Landsberg am Lech, 21. April 2026 – Die Mitgliederhauptversammlung der Zimmerer-Innung Landsberg am Lech stand ganz im Zeichen der Zukunftssicherung des Handwerks. Obermeister Stefan Fichtl wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Auch Florian Sanktjohanser erhielt als stellvertretender Obermeister das klare Vertrauen der Mitglieder.

Zentrale Themen waren die Fachkräftesicherung und die Stärkung der betrieblichen Ausbildung im Handwerk. Neben etablierten Formaten wie Ausbildungsmesse und „Tag der Ausbildung“ rückte insbesondere die sogenannte „Zwischenebene“ in den Fokus – also qualifizierte Fachkräfte wie Vorarbeiter und Poliere. Hier zeichnet sich ein zunehmender Engpass ab. „Nicht jeder muss direkt den Meister machen – praktische Erfahrung im Betrieb braucht mehr Wertschätzung“, so Obermeister Fichtl.

Auch der Einfluss von Künstlicher Intelligenz wurde diskutiert. Während organisatorische und planerische Aufgaben künftig stärker automatisiert werden könnten, bleibt die handwerkliche Ausführung das zentrale Element. Daraus ergibt sich ein klarer Auftrag: die Qualifikation der Ausführungsebene gezielt zu sichern und weiterzuentwickeln.

Neben inhaltlichen Schwerpunkten wurden auch formale Beschlüsse gefasst: Die Jahresrechnung 2025 sowie der Haushaltsplan 2027 wurden einstimmig genehmigt, die Vorstandschaft entlastet. Zudem wurden im Rahmen der Versammlung die Meisterhaft-Urkunden verliehen. Ein Fachvortrag zur Prozessoptimierung im Handwerk lieferte zusätzliche Impulse für die Weiterentwicklung der Betriebe.

Ein Fachvortrag zur Prozessoptimierung im Handwerk lieferte zusätzliche Impulse für die Weiterentwicklung der Betriebe.

Die Innung setzt damit ein klares Signal: Das Handwerk bleibt ein zentraler Wirtschaftsfaktor – mit starken Betrieben, qualifiziertem Nachwuchs und einem klaren Blick nach vorn.

v. l. Markus Wasserle, Vincent Pröbstl, Stefan Glogger, Martin Aumüller, Stefan Fichtl, Daniel Sedlmayr, Thomas Oberth, Peter Loy

Handwerk setzt auf Zusammenarbeit und klare Zukunftsstrategien

Landsberg am Lech, 23. April 2026 – Bei der Mitgliederhauptversammlung der Kreishandwerkerschaft Landsberg am Lech stellte der Verband die Weichen für die Zukunft des regionalen Handwerks. Kreishandwerksmeister Markus Wasserle und die stellvertretende Kreishandwerksmeisterin Luisa Bredschneijder wurden im Rahmen der Versammlung einstimmig in ihrem Amt bestätigt.

Im Mittelpunkt des Tätigkeitsberichts standen konkrete Ansätze zur Stärkung der Betriebe. Ein besonderer Fokus lag auf der Schaffung von Zusatznutzen für die Betriebe und einer intensiveren Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren wie beispielsweise der Landwirtschaft, was durch die Anwesenheit von Kreisbauernobmann Johann Drexl und dessen Statement zum Ausdruck kam. Ziel ist es, bestehende Schnittstellen besser zu nutzen und neue gemeinsame Formate zu entwickeln – etwa bei Veranstaltungen oder in der beruflichen Qualifizierung.

Ein zentrales Projekt zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Landkreis Landsberg ist die Initiative „Made in LL“, die im März 2027 stattfinden soll. Geplant ist ein landkreisweiter „Tag der offenen Tür“, bei dem auch Handwerksbetriebe ihre Leistungen öffentlich präsentieren. „Wir müssen das Handwerk sichtbarer machen und aktiv zeigen, was unsere Betriebe leisten“, betonte Wasserle.

Auch praxisnahe Unterstützungsangebote sollen weiter ausgebaut werden. So will die Kreishandwerkerschaft Programme wie die Ausbildung von Behördenbegleitern verstärkt in die Betriebe tragen, um Betriebsinhabern die Möglichkeit zu bieten Ihre Mitarbeitenden im Umgang mit administrativen Anforderungen zu entlasten.

Ein wesentliches Thema bleibt der Fachkräftemangel. Wasserle hob hervor, dass neben Ausbildung auch die Rahmenbedingungen entscheidend sind: „Bezahlbarer Wohnraum für Mitarbeitende wird zunehmend zum Wettbewerbsfaktor.“ Hier seien neue Lösungsansätze gefragt, an denen die Kreishandwerkerschaft mitarbeiten möchte.

Auch der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Dr. Frank Hüpers unterstrich in seinem Grußwort die aktuellen Herausforderungen für das Handwerk und warb für mehr Zusammenhalt sowie eine stärkere Interessenvertretung des Mittelstands gegenüber allen politischen Ebenen.

Abschließend appellierte Wasserle an die Betriebe, trotz der aktuellen Herausforderungen Zuversicht zu zeigen und gemeinsam an der Weiterentwicklung des Handwerks zu arbeiten. Der enge Schulterschluss mit Kommunen, Wirtschaft und Verbänden sei dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor. „sehr viele Menschen orientieren sich an uns Betriebsinhabern, dieser Verantwortung müssen wir gerecht werden und Lösungen aufzeigen, die den Belangen aller Beteiligten im Betrieb gerecht werden“ so Wasserle abschließend.

v.l. hintere Reihe: Stefan Fichtl, Martin Neß, Dietmar Kreitner, Bernhard Klotz, Markus Wasserle, Michael Moser, Dr. Frank Hüpers, Matthias Baab,

vorne sitzend: Claudia Palm, Luisa Bredschneijder

MHV SHK-Innung Landsberg stellt Weichen für die Zukunft

Landsberg am Lech, 24. März 2026 – Die SHK-Innung Landsberg am Lech hat bei ihrer Mitgliederhauptversammlung am 18. März in Kaufering eine positive Bilanz gezogen und zentrale Zukunftsthemen diskutiert.

Obermeister Martin Neß berichtete von aktuell 45 Mitgliedsbetrieben sowie 80 Auszubildenden im Landkreis, davon 49 in Innungsbetrieben. Während die Zahl der Anlagenmechaniker steigt, gehen die Ausbildungszahlen in anderen Gewerken zurück. Die Auftragslage in den Betrieben bleibt stabil mit Vorlaufzeiten von sechs Wochen bis drei Monaten.

Ein wichtiges Thema ist die aktuelle Entwicklung rund um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG), das künftig mehr Flexibilität und Technologieoffenheit bieten soll. Gleichzeitig bleibt das Ziel der CO₂-Neutralität bis 2045 bestehen. Ab 2045 dürfen Heizungen laut Gesetz keine fossilen Brennstoffe (Erdöl oder Erdgas) mehr nutzen. Wer dann noch eine Gasheizung betreibt, muß diese zu 100 % mit klimaneutralen Gasen (z. B. grünem Wasserstoff) befeuern.

Kreishandwerksmeister Markus Wasserle verwies auf erfolgreiche Veranstaltungen sowie kommende Projekte wie die Ausbildungsmesse im September 2026 und das neue Format „Made in LL“ im Jahr 2027.

Die Jahresrechnung 2025 und der Haushaltsplan 2027 wurden einstimmig beschlossen, ebenso die Entlastung der Vorstandschaft. Die Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses wurden wiedergewählt.

Für die Zukunft will die Innung insbesondere jüngere Mitglieder stärker einbinden und die Attraktivität der Innungsarbeit weiter steigern. Die nächsten Neuwahlen finden 2027 statt.

v.l. Josef Widmann, Johann Hammer, Christof Kostinek vom Münchner Verein, Thomas Eckebrecht, Martin Neß, Katharina Bucher(rechts) von conlline, Markus Wasserle, Christine Epp, Valerie Kaiser, Johannes Widmann

Junge Maurertalente gezielt gefördert – Berufswettkämpfe im Blick

(München, am 31.03.2026) Eine Auszubildende und 13 Auszubildende aus Ober- und Niederbayern haben wieder ein Training zur Vorbereitung auf die Berufswettkämpfe absolviert. Die Begabtenförderung im Maurerhandwerk wurde zum elften Mal in München durchgeführt.

Die 13 Bauinnungen in Oberbayern und weitere vier Innungen des Bezirks Niederbayern haben es sich zum Ziel gesetzt, besonders begabte Auszubildende in Techniken zu schulen, die in der Ausbildung nicht gelehrt werden. In dem zweiwöchigen Kurs lernen die Teilnehmenden das Erstellen von hochwertigem Sichtmauerwerk sowie Arbeitsweisen im Gewölbebau. Ziel der Begabtenförderung ist es, zu den Berufswettbewerben wie Euro- oder Worldskills Kandidaten aus Bayern mit guten Voraussetzungen ins Rennen zu schicken.

Der Nationaltrainer für das Maurerhandwerk bei den Euro- und Worldskills, Kevin Schulz, angereist aus Brandenburg, lobte dabei das hohe Engagement der Teilnehmer und die Einmaligkeit der Schulungsmaßnahme in Deutschland. „Der Aufwand, der hier bei der Begabtenförderung betrieben wird, lohnt sich. Es wäre schön, wenn die Maßnahme überall in Deutschland durchgeführt werden würde!“

Auch in diesem Jahr übernahm Franz Xaver Peteranderl, Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, die Schirmherrschaft für die Veranstaltung. Bei der Zeugnisvergabe wurde er durch Herrn Norbert Kees, Sprecher der oberbayerischen Obermeister, vertreten.

In seiner Laudatio wies Kees u. a. auf die Karrierechancen am Bau hin. „Ihr habt bald den Gesellenbrief in der Tasche. Nutzt die Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung, um möglichst fundiertes Wissen zu erhalten – das ist eure Zukunft“, forderte Kees die jungen Leute auf. Die drei besten Teilnehmer in der Woche Sichtmauerwerk waren Herr Sebastian Nußhardt, Bauinnung Passau, Herr Simon Werner, Bauinnung Eichstätt, und Herr Florian Bichlmair, Bauinnung Bad Tölz.

Von der Bauinnung Landsberg wurde Frau Johanna Geiger des Ausbildungsbetriebes Schiessl für diese Schulungsmaßnahme vorgeschlagen.

Auch Obermeister Kees der Bauinnung betonte zum Abschluss der Aktion die vielseitige Berufsausbildung im Baugewerbe: „Das Baugewerbe mit seiner Vielzahl von Berufen bietet für jeden Jugendlichen eine gute Perspektive. Die Bauberufe sind attraktiv und bieten gute Verdienstmöglichkeiten.“